Damit unsere Kinder weiterhin klettern können

Liebe Freunde, es kann gut sein, dass wir am Mittwoch im Stadtrat Hilfe brauchen und hoffen, dass ihr Leute kennt, die im Stadtrat sind oder sonst größeren Einfluss haben.
Es geht um unseren Kletterkiefer – Antrag. 
Diese Kiefer ist sehr beliebt bei Kindern und Eltern und weil sie direkt vor unserem Gemeindehaus steht, sehen wir das jeden Tag. Die Kinder klettern täglich und zu jeder Jahreszeit und die Eltern stehen unter dem Baum im Schatten und brauchen oft lange, ehe sie mit ihren Kinder weiter können. Wir haben uns im Vorfeld sehr dafür eingesetzt, dass dieser Baum erhalten bleibt. Keiner von den Eltern und erst recht nicht die Kinder verstehen, warum der Baum unbedingt gefällt werden muss. (und dass damit unsere Stadt schöner und lebenswerter wird).
Zu Beginn der Debatte haben wir deshalb (auch über die Presse/Medien) zu einer Bürgerversammlung zu uns in den KILA eingeladen. Leider sind dieser Einladung nicht so viele engagierte Menschen gefolgt, wie wir gehofft haben. Aber die Vertreter der Stadt Herr Manolow und Herr Juckeland sind erschienen und haben sehr überzeugend dargelegt, warum wir nicht den Hauch einer Chance haben, den Baum zu retten. Dass liegt daran (so die Behauptung), dass die Stadt alle Fördermittel für den Blasii Kirchplatz zurück zahlen müsste, wenn am Konzept des Platzes irgendwas verändert würde. Allerdings ist das Konzept ja 20 Jahre alt und damals war die Kiefer bestenfalls ein kleines Bäumchen und die heutigen Eltern unserer KILA Kinder waren damals selber noch Kinder… Nun jedenfalls haben die beiden Vertreter der Stadt, den Kompromiss angeboten, dass an Stelle der Kiefer doch ein anderes Klettergerät für größere Kinder ab Grundschulalter (unsere Zielgruppe) auf dem Platz installiert werden könnte.
Darauf sind wir dann schweren Herzens irgendwann eingegangen. Erst später wurde uns deutlich, dass die Stadt finanziell dazu nichts beitragen wird.
Deshalb bin ich mit dem KILA in die Bresche gesprungen und habe zugesagt, dass wir uns um die nötige Finanzierung sogar selber kümmern würden. Ich glaube auch, dass wir das schaffen können. An dem Abend der Bürgerversammlung war auch Pascal Leibbrand dabei.
Sein Sohn kommt in einer unserer Kindergruppen. Der hatte sehr schnell verstanden, dass wir diesen Plan besser mit einem Stadtratsbeschluss absichern sollten und hat angeboten, einen solchen Antrag für uns einzubringen. Jetzt aber bekommen wir plötzlich Gegenwind auch von Seiten der Stadtverwaltung die mit exorbitanten Kostenschätzungen und Langzeitfolgen die Stadträte in Schrecken versetzen, so dass ich plötzlich Bammel habe, dass unser Antrag am Mittwoch durchkommt. Würdet ihr uns dabei bitte unterstützen (und auch entsprechend abstimmen)?  
Es entsteht für die Stadt keinerlei Risiko. Wenn wir das Geld nicht organisiert bekommen, muss die Stadt auch nichts bauen. Wir tragen sämtliche Kosten auch für den aufwändigen Fallschutz und den Fundamenten für die Bodenverankerung und haben auch schon die Zusage von einem Sponsor, diese Arbeiten für uns auszuführen.
Der genaue Standort (und auch das Klettergerät) steht noch nicht fest und wir werden uns zusammen mit den Verantwortlichen bei der Stadt darum kümmern, einen Platz zu finden, der weder der ansässigen Gastronomie noch größeren Veranstaltungen (Martini) Probleme bereitet.
Wenn es noch irgendwelche Fragen zu dieser Angelegenheit gibt, bin ich Tag und Nacht erreichbar und werde auch am Mittwoch beim Stadtrat dabei sein!
Viele Grüße!

Frank Tuschy