Vogelgesang am Morgen ist wunderbar, aber ein paar coole Songs aus der Box sind auch nicht schlecht. Also schallt die Musik über den Platz, wer will reckt die müden Glieder zum Rhythmus und wir starten in den Tag!
Ein Geburtstagskind wird auch heute wieder an seinen Ehrenplatz getragen und mit einem herzlichen Ständchen besungen. Feiern ist hier im Camp Ehrensache!
Im Theaterstück begleiten wir Maewyn wieder auf seinem Weg auf Eire.
Seine geplante Flucht wird von regierungstreuen Fischern vereitelt und es grenzt schon an ein Wunder, dass der junge Brite die Strafen des Barbarenkönigs überlebt und dann sogar seine
Arbeit als Schafhirte wieder fortführen darf. Er fügt sich in sein Schicksal und tut seine Arbeit gut. So gut, dass der König ihm Unterstützung für die harten Wintermonate gewährt und er mit der Herde Unterschlupf in der königlichen Stadt findet. So lernt er die Menschen kennen, die ihm bisher nur als „Barbaren“ bekannt waren. Er erkennt, dass sie keineswegs so sind wie ihr Name es immer vermuten ließ. Er sieht, dass sie zusammenleben, essen, trinken, lachen, weinen, feiern, streiten und glauben, ähnlich wie er es von seinem Volk kennt. Er lässt sich von ihrem Glauben erzählen. Am eigenen Leib erfährt er, dass auch die Bewohner der grünen Insel Ungerechtigkeiten erkennen und füreinander eintreten… gar nicht wie Barbaren. Und so erlebt er Schutz und Sicherheit in einem Druidenhaus, denn sein Leben ist in Gefahr…
Am Nachmittag sind die Temperaturen auch im gut gekühlten Wald ziemlich gestiegen. Um da eine Abkühlung zu erreichen, heißt es: Wasser marsch!
Bei 30 Grad freuen sich alle über Wasser, dass in den verschiedensten Variationen nun übers Gelände transportiert wird. Aus allen Himmelsrichtungen spritzt, tröpfelt, fließt oder platscht das kühle Nass.
Wer da trocken bleiben will… der muss sich schon richtig gut verstecken.
Komplett erfrischt geht es am Abend wieder ans Handwerk. 13 Handwerksangebote stehen zur Auswahl.
„Die Federation“ spitzt ihre Federkiele und schreibt Briefe in fremden Sprachen und die „Bastialischen“ flechten Körbe für größere oder kleinere Herzensdinge. Bei den „Rugberry Lillets“ geht es sportlich zu und die „Salties“ kreieren duftige Badesalze.
Den Tag beschließen wir auch heute wieder mit Liedern aus Taizé, bei unserer Abendandacht, um dann gemütlich in den Schlafsack zu kriechen… Gute Nacht!
Sabine Schubert













